Unsere Zutaten: Die Sultanine

Ihre Herkunft

Ihr inzwischen veralteter Name „Smyrna-Rosine“ verrät, woher Sultaninen ursprünglich stammen: Smyrna, heute türkisch, lag früher in Griechenland. Noch heute kommen Sultaninen vor allem aus Griechenland und der Türkei. Sultaninen gehören zwar zu den Rosinen, gelten aber zu Recht als eine Art Königin der getrockneten Weinbeeren. Sie stammen von der Sultana-Rebe, die besonders große Beeren trägt. Sultana-Trauben zeichnen sich außerdem durch ihre dünne Schale und das Fehlen von Kernen aus. Ihre Farbe ist sehr hellbraun, die schönsten und besten Exemplare schimmern fast wie helles Gold.

Die Ernte

Produktionsländer sind die Türkei, USA, insbesondere Kalifornien, Australien und Südafrika. Geerntet werden sie wie andere Traubenarten per Hand direkt von der Rebe. Um die helle Farbe zu bewahren, trocknet man die Beeren für Sultaninen ganz besonders schonend: Etwa 7-10 Tage lang liegen sie nach der Lese auf Planen in der Sonne. Bio-Sultaninen besprüht man dabei mit einem Mix aus Olivenöl und Pottasche. Dadurch kann die Flüssigkeit schneller verdunsten, die Süße der Sultaninen nimmt zu und ihr Aroma bleibt optimal erhalten.

Was steckt drin?

Trotz des hohen Kaloriengehalts enthalten sie kaum Fett und dafür reichlich Ballaststoffe. Vor allem aber können Sultaninen mit wertvollen Mineralstoffen punkten, allen voran Magnesium, das eine wichtige Rolle für Muskeln und Nerven spielt. Außerdem haben Sultaninen einen beachtlichen Anteil von Vitamin K zu bieten: Schon 100 g decken den Tagesbedarf zu mehr als 50 %. Dazu kommt ein relativ hoher Gehalt an verschiedenen Vitaminen der B-Gruppe und an Vitamin E.